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Alina Karpovec VC Landshut

Malta 2016


Wie ihr schon wisst, habe ich vom 14.03. – 10.04. ein Auslandspraktikum auf der Insel Malta machen dürfen. Ich bin mit großen Erwartungen hingeflogen und wurde definitiv nicht enttäuscht…Gleich nach der Ankunft unseres Fliegers, wurden wir von einem unserer Ansprechpartner der ESE School offen und herzlich empfangen und zu unserem Bus begleitet. Dort händigte er uns gleich alle wichtigen Unterlagen aus, die wir für Schule, Hotel etc. benötigten. Nach der einstündigen Busfahrt, sind wir endlich in unserem neuen Zuhause  angekommen. Es erwartete uns ein wunderschönes 5* Hotel, das nur zwei Minuten vom Meer entfernt war. Dort haben wir eingecheckt und unsere Zimmer begutachtet. Wir sind eindeutig nicht zu kurz gekommen.. Nachdem wir das alles erledigt haben, war der Tag auch schon um. Einen Tag nach unserer Ankunft hatten wir frei und konnten uns deswegen gemütlich in der zehn Minuten entfernten Stadt St. Julians umsehen. Mitten in der Stadt zwischen kleinen Gassen und Straßen liegt unsere Schule, die aussieht wie ein kleines Straßencafé. Es war so das wir zu unseren Praktikumsplätzen noch zusätzlich jeden Freitag von 15:00 – 19:30 Uhr in der Schule waren. Die Schule ist sehr modern eingerichtet, man konnte durch alle Klassen durchsehen da dort Glaswände sind und somit kein Bereich abgetrennt ist, die Schüler haben außerdem viele Räumlichkeiten die sie für sich nutzen können zum, lernen oder auch mal zum ausruhen. Draußen gab es Lounges wo manche Lehrer mit ihren Schülern waren und ihren Unterricht gehalten haben. Ab Mittwoch, also zwei Tage nach unserer Ankunft ist Simon (unser Ansprechpartner) mit uns zu unseren Arbeitsplätzen gefahren, wo wir uns kurz vorgestellt haben und sofort loslegen konnten. Ich war bei der Firma PJ Sutters Limited untergebracht, ein Großhandelsbetrieb für Lebensmittel. Es war wirklich spannend die neuen Kollegen kennenzulernen und die Art und Weise wie locker die Malteser, auch in der Arbeit sind ist wirklich erstaunlich. Die meisten denken sich bestimmt, so wie ich auch, Oh Nein, ich muss dauerhaft englisch reden, obwohl ich keinen allzu ausgeprägten Wortschatz  habe.. Es ist wirklich nicht schlimm! Dadurch, dass man keine andere Wahl hat, als sich mit den anderen auf englisch zu unterhalten, redet man einfach darauf los und egal ob es falsch ist, sie verstehen einen irgendwie immer. Den Rest der Woche haben wir damit verbracht, tagsüber in die Arbeit zu gehen und Abends dann gemütlich in der Stadt Essen zu gehen, ein Fußballspiel in einem der vielen Pubs anzusehen, im Pool und der Sauna mal zu relaxen oder einfach mal gemeinsam mit den anderen auf unserer Terrasse die Zeit zu verbringen.

Zum Wochenende hin hatten wir meistens geplante Touren die von der Schule aus organisiert waren. In der ersten Woche sind wir gemeinsam in die Hauptstadt Maltas, Valetta, gefahren worden und sind dort durch die hübschen Gassen, alten Museen und durch die nicht überfüllten, wunderschönen Parks geführt worden. In der zweiten Woche waren wir uns selber überlassen und konnten uns das Wochenende frei gestalten. In der dritten Woche sind wir auf die kleinere Insel Gozo gefahren, wo wir ebenfalls eine Führung hatten und uns die traditionellen Speisen und Getränke näher gebracht worden sind. In der vierten uns letzten Woche sind wir in die älteste Stadt Maltas Mdina gefahren und hatten auch dort eine Tour durch die schön ausgeschmückten Kirchen bekommen. Wir waren immer unterwegs, so wurde uns auch nie langweilig. Während meines Aufenthalts dort habe ich viel über die maltesische Kultur gelernt, wie sie dort leben, welche Sprachen sie sprechen und auch viele neue Kontakte geknöpft..

Ich kann nur sagen, ich empfehle jedem der ein Praktikum außerhalb machen möchte es zu tun! 🙂